Für Grundöfen, die lange Wärme speichern und abgeben, kommt es auf Holz an, das gleichmäßig und ausdauernd brennt. Dieses Spezialholz besteht überwiegend aus Laubholz: Das Datenblatt nennt 90% Buche, Hainbuche, Esche und Eiche. Die Scheite sind 33 cm lang und kammergetrocknet.
Die Feuchtigkeit beträgt nach Angabe 20 %. Damit liegt das Holz unter dem Höchstwert von 25 %, den die 1. BImSchV für Scheitholz in Kleinfeuerungsanlagen vorsieht. Kammertrocknung erfolgt in einem kontrollierten Trockenraum und liefert eine gleichmäßigere Feuchte als reine Lufttrocknung.
Das Holz wird ohne Rinde und ohne Abfälle bereitgestellt und lässt sich deshalb einfach lagern. Weniger Rinde bedeutet weniger Schmutz im Lager und weniger Ablagerungen. Das Gesamtgewicht der Palette beträgt 860 kg, das Volumen 2 Ster.
Ster bezeichnet ein Raummaß für geschichtetes Holz und ist nicht mit Kubikmetern gleichzusetzen. Deshalb weichen Angaben in Ster und in m³ voneinander ab, auch wenn sie sich auf dieselbe Ware beziehen.
Zum Heizwert nennt das Datenblatt einen Wert je Ster. Er hängt von Holzart und Feuchte ab; Hartholz wie Buche und Esche liefert je Raummeter mehr Energie als Nadelholz, weil es dichter ist. Für Grundöfen ist das ein Vorteil, denn sie werden in der Regel kurz und kräftig befeuert.
Zur Lieferlogistik: Die Palette ist auf ebenem Untergrund abzustellen, und die Zufahrt muss für einen 19-Tonnen-Lkw geeignet sein. Klären Sie diese Punkte vor der Bestellung und legen Sie den Stellplatz vorab fest.
Lagern Sie Kaminholz überdacht, luftig und mit Abstand zum Boden, damit es nicht wieder Feuchtigkeit aufnimmt. Die Folie, in der eine Palette gegebenenfalls geliefert wird, sollten Sie beim Lagern im Freien nach dem Auspacken entfernen, weil sich darunter sonst Kondenswasser bildet.
Beachten Sie stets die Betriebsanleitung Ihres Ofens zur maximalen Brennstoffmenge und zur Luftzufuhr. Zu viel Holz auf einmal überlastet die Feuerstätte, zu wenig Luft führt zu Rußbildung und Ablagerungen im Abgasweg. Lassen Sie Feuerstätte und Abgasweg in den vorgeschriebenen Abständen vom Bezirksschornsteinfeger prüfen. Asche wird erst im vollständig erkalteten Zustand entnommen.


























































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