Mit 84,1 % nennt der Hersteller beim Hark Avenso GT ECOplus einen Wirkungsgrad, der über dem der meisten Kaminöfen liegt. Der Ofen ist als Dauerbrandgerät ausgelegt und mit einer Natursteinverkleidung versehen, die Wärme aufnimmt und später verzögert abgibt. Die Kombination verspricht viele Stunden gleichmäßiger Raumwärme.
Die Nennwärmeleistung beträgt 8 kW, das Raumheizvermögen 220 m³. Damit ist er für große Wohnzimmer, Wohnküchen und offen angelegte Wohnbereiche gedacht. Mit 97 cm Breite, 72 cm Tiefe und 119,5 cm Höhe hat er eine breite, ruhige Silhouette.
Der Brennraum ist mit Spezialkeramik ausgekleidet, die hohe Temperaturen verträgt. Die Primärluftautomatik dosiert die Luft selbstständig und unterstützt einen gleichmäßigen Dauerbrand. Die gebogene Sichtscheibe wird von einer Scheibenspülung gereinigt, und eine Warmhaltezone bietet Platz zum Temperieren von Getränken oder Speisen.
Als Brennstoffe sind Scheitholz, Braunkohlebriketts und Steinkohle vorgesehen. Für den Schornstein: Förderdruck 0,12 mbar, Abgasmassenstrom 6,6 g/s, Abgastemperatur 295 °C, Staubemission 19 mg/m³. Das Rauchrohr (150 mm) lässt sich oben oder hinten anschließen.
Abstände zu brennbaren Materialien: seitlich 20 cm, hinten 20 cm, vorn 80 cm. Das Gewicht von 285,5 kg macht sorgfältige Vorbereitung nötig.
Bei diesem Gewicht sollten Sie vor der Lieferung die Tragfähigkeit des Untergrunds klären und den Transport mit mehreren Personen oder technischen Hilfsmitteln planen.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt deutlich schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Aufstellung, Rauchrohranschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände von Fachleuten. Beachten Sie die Herstellervorgaben und die örtlichen Vorschriften, und lassen Sie die Anlage vom Bezirksschornsteinfeger abnehmen, bevor Sie den Ofen regulär nutzen. Ein nicht brennbarer Bodenschutz vor der Feuerraumtür fängt herausfallende Glut auf. Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Reinigen Sie die Sichtscheibe nur bei kaltem Ofen mit einem dafür geeigneten Mittel.


































































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