Ein Bausatz ist mehr als ein Ofen: Der Hark Vermont ist ein Kaminofen-Bausatz, der eine Alternative zum gemauerten Kachelofen sein soll. Die massive Verkleidung aus Marmor in Beige verleiht dem Ganzen eine wertige Anmutung und macht aus dem Feuerplatz ein Möbel, das den Raum prägt.
Die Nennwärmeleistung beträgt 8 kW, der Wirkungsgrad 80,8 %. Als Raumheizvermögen gibt der Hersteller 220 m³ an. Der Ofen arbeitet im Zeitbrand, ist für den Dauerbetrieb geeignet und wird raumluftabhängig betrieben. Laut Herstellerangaben gehört er zur Energieeffizienzklasse A+.
Die große, prismatische Panoramascheibe erlaubt einen breiten Blick auf die Flammen. Eine Scheibenspülung hält sie länger klar, und Primär- und Sekundärluft lassen sich getrennt regeln. Der Brennraum ist mit Schamotte ausgekleidet und misst 44 × 41 × 38 cm.
Als Brennstoffe sind Scheitholz, Braunkohlebriketts und Steinkohle vorgesehen. Die Feinstaubemission wird mit 24 mg/m³ angegeben; der Abgasmassenstrom beträgt 8,3 g/s, die Abgastemperatur 280 °C, der Förderdruck 0,12 mbar.
Vormontierte Bauteile erleichtern den Aufbau. Technisches Montagematerial wie Verrohrung, Schürzenmaterial und Isolierung gehört zum Lieferumfang. Der Rauchrohranschluss sitzt oben (180 mm). Der fertige Aufbau ist 92 cm breit, 92 cm tief und erreicht eine Höhe von bis zu 250 cm; das Gewicht beträgt 348 kg.
Wegen des hohen Gewichts ist die Tragfähigkeit des Untergrunds zu prüfen, und der Aufbau sollte von einem Ofenbauer oder Fachbetrieb ausgeführt werden. Halten Sie seitlich 20 cm und vorn 80 cm Abstand zu brennbaren Materialien ein.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Legen Sie vor der Feuerraumtür einen nicht brennbaren Bodenschutz aus, damit herausfallende Glut keinen Schaden anrichtet.


































































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