Kacheln sind das Markenzeichen des traditionellen Ofenbaus. Beim Hark Opera-B in Creme bilden sie die komplette Verkleidung und verleihen dem Ofen einen wohnlichen, hellen Charakter, der zu Landhausküchen und Bauernstuben ebenso passt wie zu klassisch eingerichteten Wohnzimmern. Die Kacheln speichern Wärme und geben sie über Stunden gleichmäßig ab.
Die Nennwärmeleistung beträgt 7 kW, der Wirkungsgrad 81,4 %, das Raumheizvermögen 193 m³. Laut Herstellerangaben gehört der Ofen zur Energieeffizienzklasse A+. Er misst 53 cm in der Breite, 47 cm in der Tiefe und 113 cm in der Höhe und wiegt 163 kg.
Als Dauerbrandofen ist der Opera-B für langes, gleichmäßiges Abbrennen gemacht. Die Primärluftautomatik unterstützt dieses Verhalten, indem sie die Luftzufuhr selbsttätig einstellt. Der Brennraum ist mit Vermiculite ausgekleidet, die gebogene Sichtscheibe wird von einer Scheibenspülung sauber gehalten.
Ein besonderes Extra ist das Warmhaltefach mit Glasscheibe. Darin lassen sich Getränke oder kleine Speisen temperieren, ohne dass Sie den Ofen dafür öffnen müssen. Das ist gerade an kalten Abenden eine schöne Möglichkeit.
Als Brennstoffe sind Scheitholz, Braunkohlebriketts und Steinkohle vorgesehen. Für den Schornstein: Förderdruck 0,12 mbar, Abgasmassenstrom 5,8 g/s, Abgastemperatur 357 °C, Staubemission 27 mg/m³. Das Rauchrohr (150 mm) wird oben angeschlossen. Abstände zu brennbaren Materialien: seitlich 20 cm, hinten 20 cm, vorn 80 cm.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt deutlich schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Aufstellung, Rauchrohranschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände von Fachleuten. Beachten Sie die Herstellervorgaben und die örtlichen Vorschriften, und lassen Sie die Anlage vom Bezirksschornsteinfeger abnehmen, bevor Sie den Ofen regulär nutzen. Ein nicht brennbarer Bodenschutz vor der Feuerraumtür fängt herausfallende Glut auf. Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Reinigen Sie die Sichtscheibe nur bei kaltem Ofen mit einem dafür geeigneten Mittel.

































































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