Speckstein ist ein Naturstein, der Wärme besonders gut speichert und eine samtige, warme Oberfläche hat. Der Thermia München V3 kombiniert ihn mit einem gussgrauen Stahlkorpus zu einem Dauerbrandofen mit klassischem Auftritt. Er misst 53,3 cm in der Breite, 47,5 cm in der Tiefe und 117,7 cm in der Höhe und wiegt 153 kg.
Die Nennwärmeleistung beträgt 7 kW, das Raumheizvermögen ist mit 148 m³ angegeben, der Wirkungsgrad mit 80,21 %. Laut Herstellerangaben gehört das Gerät zur Energieeffizienzklasse A+ und erfüllt die Anforderungen der zweiten Stufe der 1. BImSchV; die Feinstaubemission wird mit 33 mg/m³ genannt.
Eine Verbrennungsluftautomatik regelt beim Kohlebetrieb die Primärluftzufuhr und entlastet Sie so von manuellen Eingriffen. Die Specksteinverkleidung nimmt Wärme auf und gibt sie über einen langen Zeitraum ab, sodass der Raum auch nach dem Abbrand noch warm bleibt.
Geeignete Brennstoffe sind Scheitholz und Kohle. Der Ofen ist für den Dauerbetrieb und für die Mehrfachbelegung geeignet, er ist als Bauart 1 mit selbstschließender Tür ausgeführt und arbeitet nicht raumluftunabhängig. Die maximale Scheitlänge beträgt 26 cm, der Feuerraum misst 41 × 27,3 × 28,5 cm.
Der Rauchrohranschluss kann oben oder hinten erfolgen und hat 150 mm Durchmesser. Für die Schornsteinberechnung nennt der Hersteller einen Förderdruck von 12 Pa, einen Abgasmassenstrom von 5,84 g/s und eine Abgastemperatur von 326 °C.
Bei dem hohen Gewicht sollten Sie die Tragfähigkeit des Untergrunds prüfen und den Transport mit mehreren Helfern planen.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Legen Sie vor der Feuerraumtür einen nicht brennbaren Bodenschutz aus, damit herausfallende Glut keinen Schaden anrichtet.


































































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