Beim Justus Agero 2.0 steht das Feuer im Mittelpunkt: Mit 80,5 cm Breite und einer gebogenen Panoramascheibe ist die Front fast doppelt so breit wie bei schlanken Säulenöfen. Die Flammen entfalten sich auf voller Länge, was dem Ofen eine kaminähnliche Wirkung verleiht, obwohl er nur 44,9 cm tief und 102,9 cm hoch ist.
Die schwarze Stahlverkleidung erwärmt sich rasch und gibt die Wärme zügig an den Wohnraum ab. Wer nach kurzer Zeit spürbare Wärme sucht, ist damit gut bedient. Speicherwirkung wie bei Naturstein bietet Stahl allerdings kaum – dafür stehen in der Reihe die W+-Modelle bereit.
Die Nennwärmeleistung beträgt 7 kW, der Wirkungsgrad 80 %, das Raumheizvermögen 144 m³. Der Ofen ist im Zeitbrand betreibbar und für den Dauerbetrieb geeignet. Eine Scheibenspülung schützt die Panoramascheibe vor Rußschleiern. Eine Automatik gibt es nicht.
Als Brennstoffe sind Scheitholz und Holzbriketts vorgesehen. Für den Schornstein: Abgasmassenstrom 8 g/s, Abgastemperatur 252. Das Rauchrohr (150 mm) wird oben oder hinten angeschlossen. Abstände zu brennbaren Materialien: seitlich 20 cm, hinten 20 cm, vorn 80 cm.
Mit 149 kg Gewicht ist der Agero 2.0 kein Leichtgewicht. Planen Sie die Anlieferung und die Tragfähigkeit des Bodens entsprechend.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt deutlich schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Aufstellung, Rauchrohranschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände von Fachleuten. Beachten Sie die Herstellervorgaben und die örtlichen Vorschriften, und lassen Sie die Anlage vom Bezirksschornsteinfeger abnehmen, bevor Sie den Ofen regulär nutzen. Ein nicht brennbarer Bodenschutz vor der Feuerraumtür fängt herausfallende Glut auf. Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Reinigen Sie die Sichtscheibe nur bei kaltem Ofen mit einem dafür geeigneten Mittel.



































































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