Sandstein und Automatik – diese Kombination prägt den Justus Rento R II. Die helle Natursteinverkleidung hebt sich vom schwarzen Korpus ab und wirkt warm und wohnlich. Zugleich nimmt sie Hitze auf, speichert sie und gibt sie gleichmäßig wieder ab, sodass der Raum auch nach dem Abbrand noch Wärme bekommt.
Die Sekundärluftautomatik dosiert die Verbrennungsluft je nach Bedarf. Sie müssen die Luftführung im laufenden Betrieb also nicht ständig anpassen und können sich auf das Nachlegen konzentrieren. Für Menschen, die den Ofen ohne viel Erfahrung bedienen, ist das eine echte Erleichterung.
Als Dauerbrandofen ist der Rento R II dafür gebaut, über längere Zeit stetig zu arbeiten. Die Nennwärmeleistung beträgt 6 kW, der Wirkungsgrad 79 %, das Raumheizvermögen 124 m³. Die gerade Sichtscheibe wird durch die Scheibenspülung sauber gehalten.
Als Brennstoffe sind Scheitholz und Braunkohlebriketts vorgesehen. Der Ofen misst 55,3 cm in der Breite, 45,2 cm in der Tiefe und 103,6 cm in der Höhe. Das Rauchrohr (150 mm) lässt sich oben oder hinten anschließen.
Für den Schornstein: Förderdruck 0,12 mbar, Abgasmassenstrom 6,4 g/s, Abgastemperatur 264. Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien: seitlich 30 cm, hinten 20 cm, vorn 80 cm. Das Gewicht von 196 kg zeigt die massive Bauweise.
Bei diesem Gewicht sollten Sie vor der Lieferung die Tragfähigkeit des Untergrunds klären und den Transport mit mehreren Personen oder technischen Hilfsmitteln planen.
Setzen Sie nur die in der Betriebsanleitung freigegebenen Brennstoffe ein. Scheitholz sollte naturbelassen und trocken sein; nach der 1. BImSchV darf die Restfeuchte höchstens 25 % betragen. Lagern Sie das Holz gut belüftet und geschützt vor Regen. Feuchtes Holz verrußt die Scheibe, belastet den Schornstein und heizt deutlich schlechter. Briketts sollten der DIN 51731 oder der DIN EN ISO 17225-3 entsprechen.
Aufstellung, Rauchrohranschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hände von Fachleuten. Beachten Sie die Herstellervorgaben und die örtlichen Vorschriften, und lassen Sie die Anlage vom Bezirksschornsteinfeger abnehmen, bevor Sie den Ofen regulär nutzen. Ein nicht brennbarer Bodenschutz vor der Feuerraumtür fängt herausfallende Glut auf. Entfernen Sie Asche regelmäßig im abgekühlten Zustand und lassen Sie Ofen und Abgasweg mindestens einmal jährlich von einem Fachbetrieb prüfen. Reinigen Sie die Sichtscheibe nur bei kaltem Ofen mit einem dafür geeigneten Mittel.































































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